Hollersirup für Faule

Heute verrate ich euch, wie ihr mit wenig (Zeit-)Aufwand selbst Hollersirup  machen könnt. Ohne Aufkochen oder tagelanges ziehen lassen, dafür mit Erfolgsgarantie … und perfekt als Mitbringsel zur nächsten Grillerei.

Für mich schwingt bei jedem Schluck Holundersaft ein Gefühl von “Sommer in der Kindheit” mit … und so ein kalter Hollersaft g’spritzt, wenn die Sonne draußen Gas gibt, das ist nach wie vor herrlich. Deshalb habe ich mir vorgenommen, dieses Jahr endlich die Hollerblüte nicht zu verpassen und eine Fuhr Hollersirup selbst zu machen. Das Rezept, das ich heute mit euch teile, hat eine Freundin mit mir geteilt, deren Papa es mit ihr geteilt hat, dessen Mama – und so weiter und so fort!

Zutaten (ergeben ca. 3,5 Liter):

– 20-25 Holunderdolden
– 2kg Bio-Zucker
– 2 Liter Wasser
– 50g Zitronensäure
– 1 Biozitrone

So gelingt’s:

– Holunderdolden abschütteln und kleine Tierchen entfernen – so bleibt angeblich mehr Geschmack erhalten, als wenn man sie abwäscht
– Zitrone heiß waschen und in dünne Scheiben schneiden
– Zucker, Zitronensäure, Holunderdolden, und die Zitrone in eine Schüssel geben, mit dem Wasser übergießen
– Ab und zu umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat

Das alles nimmt nicht mehr als zehn Minuten eurer Zeit in Anspruch!
Nach etwa 24 Stunden kann der Sirup durch ein feinmaschiges Sieb gegossen und in zuvor ausgekochte Glasflaschen abgefüllt werden.

Aufgefüllt werden kann der Sirup ganz einfach mit Wasser oder Soda, aber auch mit Prosecco macht er sich super als Aperitif!

Foto: RitaE / Pixabay

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