Zweitausendeinundzwanzig – Vorsatz NACHHALTIGER LEBEN: 5 kleine Tipps, die Großes bewirken

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Mit dem Beginn eines neuen Jahres kommen auch neue Vorsätze einher. “Dieses Jahr mache ich mehr Sport!” oder “Dieses Jahr werde ich ordentlich Geld sparen!” sind ein paar der klassischen Ziele, die man sich da gerne setzt. Ein weiterer Vorsatz, dem deutlich mehr Beachtung geschenkt gehört, ist das Thema Nachhaltigkeit. Doch was ist Nachhaltigkeit genau und wieso ist diese so wichtig?

Nachhaltigkeit kurz erklärt

Bei der Nachhaltigkeit geht es darum, alles Nötige für die Gegenwart zu gewährleisten, ohne dabei die natürlichen Ressourcen der Erde auszulasten. Der Begriff Nachhaltigkeit beschreibt also ein Denkprinzip, bei welchem ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur im Mittelpunkt steht. Nachhaltigkeit wird oft mit “Zukunftsbeständigkeit” gleichgesetzt. Denn durch ein bewusstes nachhaltiges Leben kann ein Jeder seinen Beitrag zum Erhalt der Stabilität seiner Lebensgrundlage und jener der nachfolgenden Generationen leisten.

Warum auf Nachhaltigkeit mehr Wert gelegt werden sollte

Klimawandel:
Unter Klimawandel versteht man die menschengemachte Erwärmung der Erde. Das Wort “Klima” beschreibt die Gesamtheit der über einen längeren Zeitraum bestehender Wetterzustände. Seit der Mitte des 20ten Jahrhunderts ist die durchschnittliche, globale Temperatur um etwa 1°C angestiegen – die ersten Folgen dieser gering scheinenden Veränderung spüren wir mit zunehmenden Extremwettern, wie Dürren oder Überschwemmungen bereits heute.

Leider verbinden viele Menschen immer noch mit dem Begriff Nachhaltigkeit automatisch eine Belastung, wenn es darum geht bewusst auf die Umwelt zu achten. “Wieso sollte ich mich jetzt darum kümmern, wenn ich später davon nichts habe?” mag sich da so manch einer fragen, oder “Was bewirke ICH schon als einzelner Mensch?” Oft wird ein nachhaltiges Leben mit Einschränkungen und unangenehmen, nervigen Umstellungen im Alltag verbunden. “Warum sollte ICH mich jetzt noch umgewöhnen, wo ich bisher 20,30,40 Jahre anders gelebt habe?”

Die Antworten auf solche Fragen sind erstaunlich simpel. Einer der vielen Gründe Nachhaltigkeit eine Chance zu geben ist, dass viele weitere Generationen davon profitieren können. Auch wenn man selbst nicht unbedingt einen direkten Effekt spürt, macht sich dies bei den eigenen Kindern und später dann bei deren Kindern in Form von einem besseres Leben bemerkbar, da die Ressourcen der Erde nicht ausgenutzt sind und sie somit auf nichts verzichten müssen.

5 Tipps – Was kann ich persönlich tun um nachhaltig zu sein?

  1. Minimalismus: Nachhaltigkeit fängt allein schon damit an, seinen Konsum zu reduzieren. Hierbei geht es nicht nur um den Lebensmitteleinkauf, sondern auch um Freizeiteinkäufe. Allgemein gilt: erst nachdenken, dann kaufen. Wenn die Möglichkeit besteht, ist es empfehlenswert Second Hand einzukaufen. Somit wird beispielsweise für die Kleidung, die jemand nicht mehr will, oder für die kein Nutzen mehr besteht, ein neues Zuhause gefunden.
  2. Mülltrennung: Seinen Müll zu reduzieren und zu trennen hilft der Umwelt ebenfalls ungemein. Stichwort Recycling: Je besser der Müll im Endeffekt aussortiert wird, desto mehr davon lässt sich wiederverwerten. Das schont Ressourcen und das Klima.
  3. Plastikfreies Einkaufen: Muss jedes Gemüse in einzelne kleine Plastikbeutel gesteckt werden? Genauso gut klappt es in einem Rucksack, oder einer Stofftragetasche!  Denn ganz egal, ob wir uns am Meer, in der Stadt oder in ländlichen Regionen aufhalten, mittlerweile findet man überall Plastikmüll. Dieser ist auf Dauer für die Umwelt und seine Lebewesen in der Menge katastrophal. Denn früher oder später gelangt Plastik ins Meer, wo er nicht verrotten kann und von Tieren gefressen wird.
  4. CO2-Ausstoß verringern: Im Grunde kann ein jeder dazu beitragen, in dem er beispielsweise statt dem Auto das Fahrrad nimmt oder einfach mal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Arbeit fährt.
  5. Regionaler und Saisonaler Einkauf von Lebensmitteln: Auf dem AbHof-Blog findet ihr einen Artikel dazu, warum z.B. Avocado trotz mehrerer gesundheitsfördernden Effekte nicht unterschätzt werden sollte. Was die Herkunft der tropischen Frucht betrifft – hier sollte man diese vielleicht einmal genauer unter die Lupe nehmen…Die Avocado stammt nämlich hauptsächlich aus Ländern wie Peru, Chile oder Südafrika. Länder, in welchen generell bereits eine hohe Wasserknappheit herrscht…
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Die Vorteile des regionalen und saisonalen Einkaufens

Das spart nicht nur jede Menge Umweltressourcen, sondern ist auch preiswerter. Dadurch, dass die Produkte nicht aus dem fernen Ausland ins Inland transportiert werden müssen (siehe o.g. Beispiel Avocado), gehen weder Geschmacksstoffe, noch Nährstoffe verloren. Die Lebensmittel werden frisch in die Supermärkte gebracht, ohne dass sie lange Umwege hinter sich bringen müssen. Einige Nahrungsmittel müssen aufgrund von zu langen Transportwegen in Gewächshäusern künstlich hochgezogen werden, was somit den Geschmack und die Qualität beeinträchtigen kann. Das wird einem durch den regionalen Einkauf ebenfalls gespart. Außerdem wird die Wirtschaft und der Erhalt von vielen Arbeitsplätzen gestärkt.

Zusammengefasst ist ein möglichst nachhaltiges Leben jedes Einzelnen von uns ist das entscheidende Puzzle-Teil zur Lösung der größten Probleme unserer Zeit. Jeder kann in seinem Alltag viele verschiedene Dinge dafür tun, um Umweltproblemen durch nachhaltigen Lebensstil entgegenwirken zu können. Sei es dafür, dass weniger Müll in der Natur landet oder einfach zuhause im Alltag beim Auffüllen von Wasser im Wasserkocher, in dem nur tatsächlich so viel zu genommen wird, wie man dafür braucht.

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